Geschichte

Wädenswiler und ihre Biere

Die Geschichte der Wädenswiler Biere ist über 180 Jahre alt. Nachdem 1990 die Brauerei Wädenswil endgültig Schluss machte, wurde die Wädi-Brau-Huus AG gegründet – die Brauerei mit Gasthaus und seinen Bio-Bieren. Die traditionelle Wädenswiler Biergeschichte hat damit gewissermassen eine Fortsetzung gefunden.

2015

wird das Blond Premium an einem Relaunch unterzogen. Es entstehen neue Etiketten sowie einen neuen handlichen Sixpack. Auf mitte Jahr wurde die neue Webseite aufgeschaltet.

2014

wird speziell für die WM 2014 in Brasilien eine spezielle Bierettikette erstellt "Brasil hell". Die WM wird live im Brauhaus gesendet sowie im Public-Viewing in Wädenswil unser Bier ausgeschenkt. Unser Blond Premium wird Kassensturz-Testsieger 2014. Unser Ur-Weizen und Ur-Pils erhalten die begehrte Gourmetknospe von der Bio Suisse.

2013

wird der City Jazz Club Wädenswil 25 Jahr alt. Aus diesem Grund fand ein grosses Jubiläums-Openair-Konzert bei uns im Brauhaus-Garten statt mit Topacts aus der Jazz-Familie. Start Zusammenarbeit mit der Firma Upwind-Sailing, nun ist es möglich zuerst auf dem Zürichsee zu segeln und anschliessend unser Brauseminar zu besuchen. Eröffnung Spar Express Horgen mit unseren Bieren. 

2012

führt die Sivex GmbH erstmals das Oktoberfests auf dem Seeplatz Wädenswil in der Zusammenarbeit mit der Wädi-Brau-Huus AG durch. Jubiläum 20 Jahre Wädi-Brau-Huus AG. Grosses Jubiläumfest wurde organsiert mit Live-Bands und kulinarische Köstlichkeiten aus dem Wädi-Brau-Huus. Weiter wurde eine Jubiläums-Flasche "Jubilator Doppelbock-Bier" extra gebraut und zum Verkauf angeboten. Diese 2l-Flasche fand ein sehr guten Anklag.

2010

schafft das Wädi-Brau-Huus eine Kochlehrstelle. Der Maserati Club Schweiz ist im Brauhuus für ein Brau-Seminar zu Gast. Der externe Verkauf kann auf zusätzliche Coopfilialen ausgedehnt werden. Vier Wädenswiler Biersorten gewinnen Medaillen am Wettbewerb "Schweizer Bier des Jahres 2010":

  1. Gold für das beste Weizenbier der Schweiz
  2. Silber für Hell
  3. Silber für Dunkel
  4. Silber für das Single Malt Bier
  5. Nimmt die Brauerei mehrere Renovations- und Erneuerungsarbeiten vor.

Am Sechseläuten ist die Wädi-Brau-Huus AG Hauptsponsor für Zürich Tourismus.

Die im Jahr 2007 aufgenommene Lehrperson schliesst die Servicefach- Ausbildung erfolgreich ab.

Rundum werden Erneuerung an der Brauerei und am Restaurant vorgenommen, vor allem Schilder und Beschriftungen.

2009

wird das Schweizer Bierkochbuch veröffentlich. Darin wird in 8 Rezepten Wädenswiler Bier angewendet. Gleichzeitig mit dem dritten Auszubildenden im Service beginnt der erste Lehrling im Fachbereich Lebensmitteltechnologie die Lehre Das Wädi-Brau-Huus ist zum dritten Mal als einzige Brauerei an der ZÜSPA mit Erfolg dabei und steigert dadurch seinen Bekanntheitsgrad und seine Marktpräsenz nachhaltig. Das Wädi-Brau-Huus kreiert zum 60- jährigen Jubiläum der Züspa/ MesseCH ein Jubiläums- Bier mit Züspa- Etikette.

2008

braut das Wädi-Brau-Huus zu den Fussball Europameisterschaften das Wädenswiler Bier und sorgt im ganzen Land für Aufsehen. Die UEFA versucht erfolglos, das EM-Bier zu verbieten. Zum zweiten Mal ist das Wädi-Brau-Huus an der Züspa dabei und lanciert ein Bier mit einer Züspa-Etikette. Zusammen mit dem Schwyzer Milchhuus bringt die Wädi-Brau-Huus AG für den Detailhändler Migros ein Bier-Fondue auf den Markt. Im Brau Huus beginnt der zweite Lehrling seine Ausbildung zum Servicefachmann.

2007

ist die Wädi-Brau-Huus AG zum ersten Mal erfolgreich mit einem Stand und der Schaubrauerei an der Züspa präsent. Ebenfalls zum ersten Mal bietet das Brauhuus eine Lehre zum Fachangestellten im Service an. Die erste Lehrtochter beginnt im Sommer mit der Aubildung.

2006

ist das Wädi-Brau-Huus finanziell gerettet. Trotz der Verbreitung von vielen unwahren Anschuldigungen durch Medienberichte hat die Wädi-Brau-Huus AG nur minimal an ihrem guten Ruf eingebüsst. Dies ist auch den treuen und guten Mitarbeitern sowie einigen Aktionären zu verdanken. Zur Fussball Weltmeisterschaft braut das Wädi-Brau-Huus ein WM - Spezialbier und kreiert dazu eine eigene Etikette.

2005

Nach einem schwierigen Geschäftsjahr mit erheblichem Verlust, wird die Wädi-Brau-Huus AG reorganisiert. Zudem wird der Hausliefer-Service in der Region linkes Zürichseeufer eingeführt. Aufgrund von zu hohen Investitionen in neue Biermarken leidet das Wädi-Brau-Huus unter finanziellen Nöten. Dennoch widersteht es den Übernahmegelüsten durch einen Mitbewerber und kämpft weiter um ihr finanzielles Überleben. Dabei werden Sparmassnahmen ergriffen, welche bei den Aktionären und in der Öffentlichkeit das Aufsehen erregen. Trotz allem lanciert die Brauerei den ersten Wädenswiler Single Malt Whisky “8820” aus Wädi-Bier und zusammen mit der Hotelfachschule Belvoire ist die Wädi-Brau-Huus AG an der IGEHO in Basel dabei. Ende Jahr wird eine ausserordentliche GV abgehalten: Nach einer Aktienkapitalherabsetzung ist die finanzielle Sanierung durch die Zeichnung neuer Aktien gelungen.

2003

wird der Wädenswiler Bierbrand zum dritten Mal zum besten Edelbrand Europas küriert.

2002

feiern die neuen Wädenswiler Biermacher 10 Jahre Wädi-Brau-Huus. Mit dem Bau eines Wintergartens wird die Restaurant-Kapazität massiv erhöht. Die aktuelle Produkte-Palette erfährt einen Relaunch, der mit dem «Gambrinus» als Sujet und dem Namen «Wädenswiler Biere» auf dem Markt für Tradition und Moderne wirbt.

Der Bierbrand wird zum zweiten Mal mit der Goldmedaille als besten Edelbrand Europas ausgezeichnet.

2001

bekommt das Bier-Brand ein neues Label und gewinnt an der Destillata in Wien die Goldmedaille als besten Edelbrand Europas.

2000

werden die Geschicke der Wädi-Brau-Huus AG an Christian Weber, als Vertreter der fünften Weber-Generation, am 1. Januar 2000 übergeben. Damit schliesst sich der Kreis einer traditionsreichen Familien-Geschichte.

1999

lanciert das Wädi-Brau-Huus ihren eigenen Bier-Brand.

1996

lancieren die Wädenswiler Bierbrauer das erste Hanf-Bier. Mit einem Schlag ist die Brauerei weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt – das Bier ist ein Erfolg und verlangt teilweise die Produktion ausser Haus in Lizenz.

1992

beschliesst Gary Wuschech-Kistler zusammen mit Freunden, die alte Wädenswiler Brautradition wieder aufblühen zu lassen und gründet die Wädi-Brau-Huus AG. Am 29. Februar  wird auf dem Gessner-Areal «di alt Fabrik» das Gasthaus mit Brauerei feierlich eröffnet. Gleichzeitig steht der Name für das erste Schweizer Bio-Bier.

1990

wird die Sibra Holding SA von der Feldschlösschen-Gruppe aufgekauft, was zur Beendigung der Bierproduktion und schliesslich zur Auflösung der Brauerei Wädenswil führt. Kurz darauf verstirbt Paul Weber. Eine denkwürdige Familiengeschichte geht damit einstweilen zu Ende.

1976

begeht die Brauerei, als älteste des Kantons Zürich, das Jubiläum ihres 150-jährigen Bestehens.

1973

beschliesst die Sibra die Lancierung einer gemeinsamen Marke unter dem Namen «Cardinal».

1970

wird die Kommanditgesellschaft in die Brauerei Wädenswil, Weber AG umgewandelt. Diese schliesst sich darauf mit sechs anderen Familienunternehmen unter dem Namen Sibra Holding SA zusammen, um die Zukunft gemeinsam angehen zu können.

1967

stirbt Dr. Walter Weber. Er hat das Unternehmen 47 Jahre mitgeprägt. Sein Nachfolger, der die kaufmännische Leitung übernimmt, ist sein Sohn Paul Weber.

1966

Stapellauf des Transportschiffs «Wadin», das den berühmt gewordenen «Gambrinus» ablöst.

1957

Die Brauerei Wädenswil feiert das Jubiläum «100 Jahre im Besitze der Familie Weber».

1955

stirbt Fritz Weber im Alter von 85 Jahren. Er hat dem Unternehmen während 65 Jahren mit unermüdlicher Arbeitskraft gedient. Sein Nachfolger wird Dr. Dietrich Iselin, der die technische Geschäftsführung übernimmt.

1952

tritt Paul Weber, der Sohn von Dr. Walter Weber, als Vertreter der vierten Generation in die Brauerei ein.

1952

tritt Paul Weber, der Sohn von Dr. Walter Weber, als Vertreter der vierten Generation in die Brauerei ein.

1938

wird die Kollektivgesellschaft in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt.

1931

wird Dr. Walter Weber zum Präsidenten des Gemeinderates von Wädenswil gewählt. Er tritt damit in die Fussstapfen seines Vaters Franz Weber und seines Onkels Fritz Weber, welche von 1904 bis 1916 hintereinander das gleiche Amt ausübten. Zum politischen Engagement gesellte sich das aktive Interesse fur die Zürichsee-Schifffahrt.

1923

stirbt Franz Weber. 1924 wird das Unternehmen mit den Erben von Franz Weber-Hauser als Kollektivgesellschaft Brauerei Wädenswil, Weber & Cie. weitergeführt. Als Vertreter der dritten Generation folgt Dr. Walter Weber seinem Vater als Geschäftsleiter nach. Fritz Weber jun. vertritt seinen Vater in der Geschäftsleitung von 1935 bis 1947.

1893

Stapellauf des Dampfschiffes «Gambrinus» und teilweise Umstellung der Spedition auf den Schiffsbetrieb. Einführung des Flaschenbieres.

1889

übernehmen die beiden Söhne, Franz und Fritz Weber die Geschäftsleitung.

1888–1890

Bau des Tunnels, der die Brauerei mit dem Felsenkeller verbindet.

1885

stirbt Michael Weber im Alter von 58 Jahren. Er war Begründer einer grossen Familientradition und legte den Grundstein zum Erfolg der Brauerei Wädenswil. Die Witwe Elisabeth Weber-Hauser führt mit Hilfe von Braumeister Georg Bichler das Lebenswerk ihres Mannes mit grosser Energie und Klugheit weiter, um es den beiden damals noch minderjährigen Söhnen zu erhalten.

1866

übernimmt Michael Weber die Brauerei auf seinen eigenen Namen. Von 1864 bis 1874 wird beim Giessenbachfall ein weiterer, grosser Felsenkeller in den Berg gesprengt.

1856

kauft Gottlieb Naef die Brauerei und beruft als Braumeister Michael Weber. 1858 wird der erste Felsenkeller gebaut.

1845

wird der Kleinbetrieb in den Giessen, den langjährigen Standort der Brauerei, verlegt.

1826

kauft Heinrich Rusterholz den «Grünen Hof» in Wädenswil und wandelt die dortige Schnapsbrennerei in eine Brauerei um.